Diashow für Unsere Patentiere
Felix
Männlich, kastr., geb. 16.08.2003
Datum 30.03.2009
Wenn er auch Felix heißt - glücklich sein ist etwas anderes! Bei Felix ist offensichtlich von Lebensbeginn an alles so falsch gelaufen wie es nur falsch laufen kann: Zu früh von der Mutter getrennt, dann durch Alleinhaltung in der Wohnung in eine extreme Fixierung auf die Halterin gezwungen. Als dann diese einen Menschenpartner fand und Felix verständlicherweise eifersüchtig auf diesen reagierte, wurde ihm durch Wegsperren auch noch die einzig "Attraktion", die sein langweiliges Leben für ihn bereithielt, genommen: Sein Frauchen und ihre abendliche Aufmerksamkeit. Als Felix dann auch ihr gegenüber aggressiv wurde, parkte man ihn monatelang in einer Pension, wo er wegen seiner extremen Angriffslust einzeln gehalten werden mußte. Menschen konnten sein Zimmer nur zu zweit betreten: Einer erledigte Felix´ Versorgung, der andere hielt den Kater mit einem Besen in Schach!
Als der Kater nicht länger in der Pension bleiben konnte und da eine Vermittlung wegen seiner enormen Aggressivität undenkbar war, entschied sich seine Halterin, ihn töten zu lassen ...
Als Felix zu uns kam, war er ein total frustrierter, unausgeglichener, sehr verunsicherter und permanent gestreßter Kater, der sogar Wände anknurrte, der selbst freundliche Ansprache übel nahm und mit bösem Fauchen, menschliche Annäherung ohne Zögern mit Angriffen quittierte. Andererseits schlängelte er sich ständig um die Menschenbeine wie jemand, der Nähe sucht, sich jedoch in letzter Konsequenz nicht traut.
Auf Veränderungen jeglicher Art wie neue Betreuer, Artgenossen, Tagesabläufe usw. reagierte er ebenso ungehalten und übellaunig wie auf geschlossene Türen ... welch ein Wunder, wenn man von kleinauf nur Eintönigkeit kennengelernt hat und später ständig weggesperrt wurde.
Felix war ein zutiefst verunsicherter, enttäuschter und verängstigter Kater, der nur eben nicht wie die meisten Katzen mit Flucht, sondern mit Angriff reagierte.
Mittlerweile (April 2010) ist Felix ein Jahr bei uns und ein Jahr Freundlichkeit, leckerste Leckerlies und Rituale, die nur für ihn bestimmt sind und die er liebt, kommt er nicht nur mit den anderen Katzen gut zurecht, sondern beginnt sogar, eine Freundschaft zu dem Kater Londo einzugehen. Mit uns Menschen klappt es auch immer besser, an guten Tagen können wir ihn streicheln, von seiner Lieblingsbetreuerin läßt er sich sogar auf den Arm nehmen. Felix hat sich sehr verändert, wenn er auch nach wie vor auf zu viel Nähe oder Tumult genervt reagiert, gute und schlechte Tage hat und wir Menschen uns halt ihm und seinen Stimmungsschwankungen anpassen müssen. Doch er beginnt zu vertrauen und das Leben zu genießen ... und wir sind dankbar dafür, daß wir ihm das ermöglichen und ein klein Wenig von dem wieder gutmachen können, was ihm durch den Egoismus und die Rücksichtslosigkeit seiner Ex-Halterin angetan wurde.
Felix braucht Ruhe und möglichst viel Freiraum, damit er sich zurückziehen kann, wenn ihm alles zu viel wird.
Ob und wann Felix vermittelbar ist, steht in den Sternen, daher würden wir uns über einen Paten sehr freuen.
Als der Kater nicht länger in der Pension bleiben konnte und da eine Vermittlung wegen seiner enormen Aggressivität undenkbar war, entschied sich seine Halterin, ihn töten zu lassen ...
Als Felix zu uns kam, war er ein total frustrierter, unausgeglichener, sehr verunsicherter und permanent gestreßter Kater, der sogar Wände anknurrte, der selbst freundliche Ansprache übel nahm und mit bösem Fauchen, menschliche Annäherung ohne Zögern mit Angriffen quittierte. Andererseits schlängelte er sich ständig um die Menschenbeine wie jemand, der Nähe sucht, sich jedoch in letzter Konsequenz nicht traut.
Auf Veränderungen jeglicher Art wie neue Betreuer, Artgenossen, Tagesabläufe usw. reagierte er ebenso ungehalten und übellaunig wie auf geschlossene Türen ... welch ein Wunder, wenn man von kleinauf nur Eintönigkeit kennengelernt hat und später ständig weggesperrt wurde.
Felix war ein zutiefst verunsicherter, enttäuschter und verängstigter Kater, der nur eben nicht wie die meisten Katzen mit Flucht, sondern mit Angriff reagierte.
Mittlerweile (April 2010) ist Felix ein Jahr bei uns und ein Jahr Freundlichkeit, leckerste Leckerlies und Rituale, die nur für ihn bestimmt sind und die er liebt, kommt er nicht nur mit den anderen Katzen gut zurecht, sondern beginnt sogar, eine Freundschaft zu dem Kater Londo einzugehen. Mit uns Menschen klappt es auch immer besser, an guten Tagen können wir ihn streicheln, von seiner Lieblingsbetreuerin läßt er sich sogar auf den Arm nehmen. Felix hat sich sehr verändert, wenn er auch nach wie vor auf zu viel Nähe oder Tumult genervt reagiert, gute und schlechte Tage hat und wir Menschen uns halt ihm und seinen Stimmungsschwankungen anpassen müssen. Doch er beginnt zu vertrauen und das Leben zu genießen ... und wir sind dankbar dafür, daß wir ihm das ermöglichen und ein klein Wenig von dem wieder gutmachen können, was ihm durch den Egoismus und die Rücksichtslosigkeit seiner Ex-Halterin angetan wurde.
Felix braucht Ruhe und möglichst viel Freiraum, damit er sich zurückziehen kann, wenn ihm alles zu viel wird.
Ob und wann Felix vermittelbar ist, steht in den Sternen, daher würden wir uns über einen Paten sehr freuen.
Bodo
Männlich, kastr., geb. Mai 1998
Datum 19.03.2009
Bodo ist nun (3.12.09) doch zu einem Notfall geworden, wird nicht mehr vermittelt, sondern auf seiner Pflegestelle bleiben. Sein Gesundheitszustand hat sich in den letzten Wochen verschlechtert - in den nächsten Tagen wird er in einer Tierklinik gründlich untersucht. Die Tierarztkosten sind schon jetzt sehr hoch, darum hoffen wir, daß sich Paten finden, die uns die Bezahlung der weiteren kosten etwas erleichtern. Über das Ergebnis der Untersuchungen werden wir an dieser Stelle berichten.
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Bodo ist ein recht unsicherer Hund, der bei Gewitter und wenn er allein gelassen wird sehr große Angst hat und in solchen Situationen leider Türen ankaut. Mit anderen Hunden, mit Katzen und Kindern kommt er gut zurecht.
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Bodo ist ein recht unsicherer Hund, der bei Gewitter und wenn er allein gelassen wird sehr große Angst hat und in solchen Situationen leider Türen ankaut. Mit anderen Hunden, mit Katzen und Kindern kommt er gut zurecht.
Cloè und Amelie
Amelie hat einen Paten gefunden: Herzlichen Dank an Theo!
Datum 09.02.2008
Cloè und Amelie wurden als Junghennen aus einer Legebatterie befreit. Man hatte ihnen - wie üblich - als Küken die Schnabelspitzen abgeschnitten. Als sie hier ankamen, war ihre Haut fast weiß: Noch nie hatten sie Tageslicht gesehen. Auch noch nie ein Sandbad genommen oder etwas anderes als Beton oder Gitter unter den Füßen gespürt.
Wir waren etwas unsicher, ob die beiden mit diesem neuen Leben Probleme haben würden. Doch schon am ersten Tag in Freiheit war klar: Nichts, aber wirklich gar nichts von den natürlichen Bedürfnissen und Verhaltensweisen war über die Tausenden (oder sind es Millionen?)von in Batterien gezüchteten Generationen verlorengegangen. Wie selbstverständlich badeten Amelie und Cloè im Sand, suchten scharrend nach Insekten und flatterten bei Nachteinbruch in die Bäume. Die weit verbreitete Meinung, diese Tiere litten nicht so sehr unter den entsetzlichen Bedingungen in den Hühner-KZs, weil sie es ja über Generationen nicht anders kennen, ist also dummes Zeug.
Und wenn sie auch Hybriden sind und sich optische sehr ähneln, unterscheiden sich die zwei komplett in ihrem Charakter: Amelie ist "die Dame": Immer sauber mit ordentlichem Federkleid, etwas zurückhaltend und vorsichtig. Cloè hingegen ist die Göre: Ihre Federn sind meist etwas angestaubt, durch ihr ungestümes Benehmen bricht auch mal eine ab. Wenn es etwas Neues zu entdecken gibt und Amelie auf dem Rückmarsch ist, schleicht Cloè sich neugierig an ... "weglaufen kann ich ja immer noch".
Es ist sehr traurig, daß diese bezaubernden, freundlichen Geschöpfe meist als Massenware "Hähnchen, Legehuhn oder Suppenhuhn" dargestellt und gesehen werden. Doch nur so funktioniert das Milliardengeschäft mit der Ware Huhn! Denn wer, der die liebenswerten und individuellen Eigenschaften dieser Vögel erlebt und erkennt, könnte noch ihren Tod fordern und sie essen?
Wir waren etwas unsicher, ob die beiden mit diesem neuen Leben Probleme haben würden. Doch schon am ersten Tag in Freiheit war klar: Nichts, aber wirklich gar nichts von den natürlichen Bedürfnissen und Verhaltensweisen war über die Tausenden (oder sind es Millionen?)von in Batterien gezüchteten Generationen verlorengegangen. Wie selbstverständlich badeten Amelie und Cloè im Sand, suchten scharrend nach Insekten und flatterten bei Nachteinbruch in die Bäume. Die weit verbreitete Meinung, diese Tiere litten nicht so sehr unter den entsetzlichen Bedingungen in den Hühner-KZs, weil sie es ja über Generationen nicht anders kennen, ist also dummes Zeug.
Und wenn sie auch Hybriden sind und sich optische sehr ähneln, unterscheiden sich die zwei komplett in ihrem Charakter: Amelie ist "die Dame": Immer sauber mit ordentlichem Federkleid, etwas zurückhaltend und vorsichtig. Cloè hingegen ist die Göre: Ihre Federn sind meist etwas angestaubt, durch ihr ungestümes Benehmen bricht auch mal eine ab. Wenn es etwas Neues zu entdecken gibt und Amelie auf dem Rückmarsch ist, schleicht Cloè sich neugierig an ... "weglaufen kann ich ja immer noch".
Es ist sehr traurig, daß diese bezaubernden, freundlichen Geschöpfe meist als Massenware "Hähnchen, Legehuhn oder Suppenhuhn" dargestellt und gesehen werden. Doch nur so funktioniert das Milliardengeschäft mit der Ware Huhn! Denn wer, der die liebenswerten und individuellen Eigenschaften dieser Vögel erlebt und erkennt, könnte noch ihren Tod fordern und sie essen?
Pirot, geb. Herbst 2005
Maennlich
Datum 22.05.2006
Pirot haben wir in einem Taubenschlag gefunden. Er war noch recht jung und lag abgemagert auf dem Boden, gab kaum noch Lebenszeichen von sich. Er hatte starken Durchfall, war verwurmt und hatte Kokzidien. Wir hatten kaum Hoffnung, daß er überleben würde. Doch - wie man sieht - ist aus dem Haeufchen Unglück ein stolzer und wunderschöner Taeuberich geworden. Obwohl der schneeweiße Pirot aussieht wie eine Hochzeitstaube muß er ein Mischling sein, weil in dem Schlag nur Stadt- und Ringeltauben lebten. Vermittelt wird Pirot ausschließlich an wirkliche Taubenfreunde - nicht an Züchter!
Taube Rosalie
Herzlichen Dank an Rosalies Patin Jette!
Datum 29.05.2005
Rosalie fiel als Baby aus dem Nest. Ein Flügel war gebrochen, die Bänder in den Beinen waren gerissen und die Kniegelenke hatten Fadenrisse ... laut Vogelklinik keine Heilungschance. Durch eine längere homöopathische Therapie kann sie wieder laufen und lebt bei uns mit den ebenfalls flugunfähigen Tauben Mozart und Madame Pompadour.
Pierre und Justine
Bleibegrund: Unvermittelbar
Datum 29.05.2005
Pierre war einer von drei Haehnen, die krank im Pappkarton im Wald ausgesetzt wurden. Er wurde 2005 geboren - also ein junger und gesunder Hahn. Doch Haehne sind nicht vermittelbar! Niemand will sie haben, weil sie eben kraehen, wodurch sich viele Menschen gestört fühlen ... verrückte Welt. Als er von den beiden anderen Haehnen Richard und Gaston immer schlimmer gemobbt wurde und jeden Abend vor unserer Haustür stand, weil er nicht bei den anderen im Stall schlafen wollte, haben wir die Streithaehne zu einer lieben Freundin gegeben ... wo sie leider der Marder holte. Nun lebt Pierre mit der 5-jaehrigen Henne Justine, die hier ihren Altersruhesitz hat, zusammen ... ein schönes Paar, wie wir meinen. Auch für die beiden suchen wir Paten, denn an eine Vermittlung - besonders auch durch die weit verbreitete Hysterie wegen der Hühnergrippe - ist nicht mehr zu denken.


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