Verfasst von Leia Skywalker am Mi, 22/08/2007 - 13:55.
Ja, das mit den Halskrausen ist schon ganz richtig. Die Tiere sind ihrer Körpersprache beraubt, orientieren sich schwer, sind verwirrt usw.
Andererseits lasse ich meinen Hund lieber zeitweilig eine Krause tragen, als zu riskieren, daß er sich eine Wunde "in Gang hält". Letztlich ist es auch eine Frage des kleineren Übels.
Ist es nicht vielmehr erforderlich, den Tierbesitzer für die Situation seines Lieblings zu sensibilisieren ?
Sprich : Unterwegs zB. kommt ein Hund gar nicht dazu, versonnen an der Naht zu pulen. Zum Fressen kann man die Krause abnehmen, die Wasserschüssel kann leicht erhöht werden,damit sie besser erreichbar ist. Wenn man die Möglichkeit hat, das Tier in seiner Nähe zu halten (mit ins Büro nehmen o.ä.), dann hat man im Auge, was vor sich geht.
Über Nacht jedoch kann ICH nicht kontrollieren, ob mein Hund leckt oder nicht. Da er eh´schlafen sollte, dürfte die Halskrause ihn da auch nicht beeinträchtigen. Tagsüber kann das Ding ja runter.
Ich weiß aber auch von einem Hund, der mit der Halskrause jegliche Aktion unterlassen hat- ja, er ist stehen geblieben, bis er vor Müdigkeit fast umfiel.
Das war aber einer von vielen. Die meisten gewöhnen sich schnell daran.Ich hatte öfter verschiedene Pflegehunde, die mal eine Krause trugen, und ein Trauma hat noch keiner davongetragen.
Ich finde, statt des totalen Verzichtes ist es viel wichtiger einen umsichtigen Umgang damit zu üben.
Das Hauptproblem liegt doch eher darin, daß viele darin die Allroundlösung sehen, das Teil überstreifen und den Patienten damit sich selbst überlassen, in dem Glauben, eben dazu sei die Krause gedacht. Ist sie aber nicht. Sondern um zu verhindern, daß das Tier sein Leiden verlängert, indem es pult und kratzt.
Auch wenn es in dem Moment besch...ist, damit herumzulaufen, noch schlimmer finde ich, das Tier zur weiterführenden Behandlung wieder und wieder zum Tierarzt zu schleppen.
Das habe ich auch schon gehabt. Da wurde aus einer kleinen Wunde eine nässende, großflächige Geschichte, die nicht hätte sein müssen.Das war am Hinterfuß,da kam er auch mit Krause ran, und Verbände waren jeden Morgen abgeknabbert. Es begann mit einem 5mm- Schnitt und endete im Gibs.Selbst den hat er angefressen, aber da kam er nicht durch.Ein paar Tage nicht rangekommen war alles gelaufen !
Die Wunde an einer schlechter erreichbaren Körperstelle wäre dank Krause nach wenigen Tagen verheilt.
Alles hat seine guten und schlechten Seiten.Wie gesagt:Oft bleibt die Frage des kleineren Übels !
Ja, das mit den Halskrausen
Ja, das mit den Halskrausen ist schon ganz richtig. Die Tiere sind ihrer Körpersprache beraubt, orientieren sich schwer, sind verwirrt usw.
Andererseits lasse ich meinen Hund lieber zeitweilig eine Krause tragen, als zu riskieren, daß er sich eine Wunde "in Gang hält". Letztlich ist es auch eine Frage des kleineren Übels.
Ist es nicht vielmehr erforderlich, den Tierbesitzer für die Situation seines Lieblings zu sensibilisieren ?
Sprich : Unterwegs zB. kommt ein Hund gar nicht dazu, versonnen an der Naht zu pulen. Zum Fressen kann man die Krause abnehmen, die Wasserschüssel kann leicht erhöht werden,damit sie besser erreichbar ist. Wenn man die Möglichkeit hat, das Tier in seiner Nähe zu halten (mit ins Büro nehmen o.ä.), dann hat man im Auge, was vor sich geht.
Über Nacht jedoch kann ICH nicht kontrollieren, ob mein Hund leckt oder nicht. Da er eh´schlafen sollte, dürfte die Halskrause ihn da auch nicht beeinträchtigen. Tagsüber kann das Ding ja runter.
Ich weiß aber auch von einem Hund, der mit der Halskrause jegliche Aktion unterlassen hat- ja, er ist stehen geblieben, bis er vor Müdigkeit fast umfiel.
Das war aber einer von vielen. Die meisten gewöhnen sich schnell daran.Ich hatte öfter verschiedene Pflegehunde, die mal eine Krause trugen, und ein Trauma hat noch keiner davongetragen.
Ich finde, statt des totalen Verzichtes ist es viel wichtiger einen umsichtigen Umgang damit zu üben.
Das Hauptproblem liegt doch eher darin, daß viele darin die Allroundlösung sehen, das Teil überstreifen und den Patienten damit sich selbst überlassen, in dem Glauben, eben dazu sei die Krause gedacht. Ist sie aber nicht. Sondern um zu verhindern, daß das Tier sein Leiden verlängert, indem es pult und kratzt.
Auch wenn es in dem Moment besch...ist, damit herumzulaufen, noch schlimmer finde ich, das Tier zur weiterführenden Behandlung wieder und wieder zum Tierarzt zu schleppen.
Das habe ich auch schon gehabt. Da wurde aus einer kleinen Wunde eine nässende, großflächige Geschichte, die nicht hätte sein müssen.Das war am Hinterfuß,da kam er auch mit Krause ran, und Verbände waren jeden Morgen abgeknabbert. Es begann mit einem 5mm- Schnitt und endete im Gibs.Selbst den hat er angefressen, aber da kam er nicht durch.Ein paar Tage nicht rangekommen war alles gelaufen !
Die Wunde an einer schlechter erreichbaren Körperstelle wäre dank Krause nach wenigen Tagen verheilt.
Alles hat seine guten und schlechten Seiten.Wie gesagt:Oft bleibt die Frage des kleineren Übels !