Einleitung
Die Tierherberge von Einhorn
Bereits vor vielen Jahren wurde absehbar, daß die bisherige Unterbringung der Tiere bei Mitarbeitern und in Pflegefamilien auf Dauer nicht ausreichen würde. Die gegenwärtig existierenden Tierheime im weiteren Einzugsgebiet sind nicht nur in den saisonal bedingten Hochzeiten für abgegebene und ausgesetzte Tiere wie den Sommerferien oder nach dem Weihnachtsfest meist voll belegt oder sogar überfüllt. In ganz Süd-Stormarn gibt es gar keine Einrichtung zur Unterbringung von hilfsbedürftigen Tieren.
Darum haben wir 1998 begonnen, nach einer Möglichkeit zur Errichtung einer Tierherberge zu suchen und konnten nun die Stadt Reinbek überzeugen, uns ein Grundstück für diesen Zweck zu überlassen.
Auf dieser 11.500qm großen, neuen Gewerbegebiet Haidland (Reinbek) gelegenen Fläche werden nach Fertigstellung bis zu 16 Hunde, etwa 40 Katzen sowie 100 Kleintiere, Amphibien, Fische und Vögel Obdach finden können.
Nach wie vor wird es für uns das vorrangige Ziel sein, unseren Schützlingen einen ihrer Art sowie ihren individuellen Bedürfnissen entsprechenden Aufenthalt bieten zu können.
Als wir begannen, nach einem geeigneten Grundstück zur Errichtung der Tierherberge zu suchen, wurde jedes Jahr Geld zurückgelegt und nach möglichen Unterstützern des Baus gesucht.
Als uns die Stadt Reinbek 2002 ein Grundstück zur Überlassung anbot, waren zwei wohlhabende und langjährige Mitglieder nach Durchsicht des Konzeptes bereit, zusammen € 200.000 für den Bau zu spenden. Mit diesem Geld wäre es ein Leichtes gewesen, die Herberge nahezu fertigzustellen.
Doch dann stellte sich heraus, daß es sich bei der vorgesehenen Fläche um ein geschütztes Gebiet handelt und eine Bebauung nicht genehmigt werden würde. Weitere für unseren Nutzungszweck dienliche Grundstücke schien es nicht zu geben und die o.g. Gelder flossen in Tierschutzeinrichtungen im Ausland, wo sie ebenfalls dringend benötigt wurden.
2006 bot uns die Stadt Reinbek zwei Flächen am neuen Gewerbegebiet Haidland an. Wir haben lange abgewägt, ob wir auch ohne die Gelder der damaligen Spender den Herbergsbau wagen sollten. Es war uns klar, daß es sehr schwer werden würde und wir neue Unterstützer finden müßten, was in der heutigen Zeit kein leichtes Unterfangen darstellt.
Andererseits spitzt sich die Situation durch unterschiedliche Einflüsse im Tierschutz und damit für die Tiere zusehens zu. Immer mehr Tiere geraten – häufig auch durch die finanzielle Lage ihrer Halter – in Not, sollen oder müssen abgegeben werden oder werden kurzerhand ausgesetzt. Das bedeutet, es müssen dringend neue Aufnahmekapazitäten für Tiere geschaffen werden.
Also entschlossen wir uns trotz der veränderten Ausgangsposition zum Bau der Tierherberge.
Und so sind wir nun auf der Suche nach Firmen, Privatpersonen oder Stiftungen, die uns finanziell, mit Sachspenden oder durch praktische Mitarbeit bei den Baumaßnahmen behilflich sind.
Wir wären Ihnen von ganzem Herzen dankbar, wenn Sie unserem Anliegen Beachtung schenken und unser Vorhaben unterstützen würden.
Für Fragen, Anregungen sowie bei Bedarf näherer Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit sehr gern zur Verfügung.
Mit herzlichen Grüßen,
EINHORN e.V.
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